Informationen rund um die Pflegegrade

Um einen ambulanten Pflegedienst in Anspruch nehmen zu können, müssen Sie nicht zwangsläufig in einen Pflegegrad eingestuft sein.

 

Für medizinische Leistungen wie z.B. das an- und ausziehen von Kompressionsstrümpfen (jetzt neu: bereits ab Kompressionsklasse 1), die Blutzuckerkontrolle/verabreichen von Insulin, Stellen und Verabreichen von Medikamenten, Verbandswechsel bei Wunden usw. ( siehe auch unter "Leistungen"), die Sie nicht mehr selbstständig durchführen können, kommen wir ebenfalls zu Ihnen nach Hause, nicht nur bei Pflegebedarf!

 

Medizinische Leistungen, die Sie nicht mehr selbstständig durchführen können, werden von Ihrem Hausarzt verordnet und durch Ihre Krankenkasse genehmigt, da diese die Kosten übernehmen.

Dies allein reicht aus, um uns zu beauftragen!

Natürlich müssen Sie das nicht allein beantragen! Wir übernehmen das gern vollständig und kostenlos für Sie!

 

 

Pflegegrade

 

Wenn nun aber doch ein erheblicher Pflegebedarf besteht, wird ein Pflegegrad bei Ihrer Pflegekasse beantragt.

Auch dabei helfen wir Ihnen selbstverständlich gern!

 

Damit Sie sich schon einmal einen kleinen Überblick über die Leistungen verschaffen können, haben wir hier ein paar Informationen für Sie zusammengestellt:

 

Was leistet die Pflegekasse?

  • Sachleistung: Die Pflege wird durch einen Pflegedienst durchgeführt.
  • Pflegegeld/ Geldleistung: Die Pflege wird von Angehörigen durchgeführt.
  • Kombinationsleistung: Die Pflege wird in gewünschtem Umfang von einem Pflegedienst durchgeführt, das "überschüssige" Geld wird dem Patienten anteilig  (40% vom Betrag, der übrig geblieben ist) ausgezahlt.
  • jeder Patient (von Pflegegrad 1-5) kann monatlich über eine Pauschale i.H.v. 125,-€ im Rahmen von "zusätzlichen Betreuungs- und Entlastungsleistungen" verwenden. Haben Sie bei Ihrer Kasse "Sachleistungen" beantragt, und der Pflegedienst rechnet pro Monat nicht den vollen Betrag ab ist es möglich, vom "restlichen Geld" bis zu 40% pro Monat in zus. Betreuungs- und Entlastungsleistungen umzuwidmen.

 

Bei der Einstufung werden vier Kategorien betrachtet: Körperpflege, Ernährung, Mobilität und hauswirtschaftliche Versorgung. Je nach Bedarf des jeweiligen Patienten wird dann in Pflegegrade eingeteilt. Neu seit dem 01.01.2017 ist, dass psychische und physische Faktoren der Pflegebedürftigkeit gleichgesetzt werden. Bisher wurde hauptsächlich die körperliche Komponente der Pflegebedürftigkeit betrachtet, wenn es um die Einteilung in eine Pflegestufe ging.

 

Die Vorteile der Reform im Überblick

  • stärkere Berücksichtigung der Bedürfnisse von Demenzkranken
  • Im Durchschnitt höhere Gelder
  • neue Begutachtungskriterien
  • Angleichung der Gelder an die Preisentwicklung
  • insgesamt mehr verfügbare Gelder für die Pflege

Laut Bundesministerium für Gesundheit erfahren viele Pflegebedürftige durch die Pflegestufen-Reform eine Verbesserung ihrer finanziellen Lage. Niemand werde durch die Pflegereform schlechter gestellt als zuvor.

 

 

Was sind Pflegegrade?

 

Pflegegrade sind 5 Einstufungskategorien (Pflegegrad 1-5) für pflegebedürftige Menschen, anhand derer die Pflegekassen entsprechende Pflegegelder bezahlen. Vor 2017 gab es für diese Einstufung 3 bzw. 4 Pflegestufen (Pflegestufe 0-3). Seit 01. Januar 2017 gelten die neuen Pflegegrade.
Die Abstufungen der Pflegebedürftigkeit wurden im Pflegestärkungsgesetz 2 (PSG II) neu vorgenommen, um Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz gerecht zu werden: Diese bekommen 2017 den jeweils höheren Pflegegrad zugesprochen. Die Umstellung erfolgt durch eine formale Übertragung der Pflegestufen in das neue Modell (automatisch durch die Pflegekassen).

 

Die aktuellen (gültig ab 01.01.2017) Leistungen im Überblick:

 

Monatliche Leistungen bei ambulanter Pflege

  PG 1 PG 2 PG 3 PG 4 PG 5
Geldleistung amb. 0 € 316 € 545 € 728 € 901 €
Sachleistung amb. 0 € 689 € 1.298€ 1.612 € 1.995€

 

Der Pflegegrad 1 ist die niedrigste Stufe der Pflegebedürftigkeit und kommt für Menschen in Frage, die die Grundbedingungen für die Pflegestufe 0 bislang nicht erfüllt hatten. Das heißt, dass mit dem neuen Pflegestärkungsgesetz (PSG II) prinzipiell mehr Menschen als Pflegebedürftige gelten und somit die Chance auf eine Unterstützung seitens der Pflegeversicherung haben.

Pflegebedürftigen mit PG 1 steht nur der zweckgebundene Betrag (nur ambulant) von monatlich 125 € (siehe auch "zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen) zu.

 

(Quelle: jedermann-gruppe.de, Artikel von Johannes Schleicher)

 

Haben Sie weitere Fragen? Dann zögern Sie nicht und nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir beraten Sie gerne.

Über uns

WIR SIND UMGEZOGEN!

Neue Adresse ab dem 06.05.2018:

 

Ostenallee 78a

59071 Hamm

 

Neue Telefonnummer: 02381-48 28 262

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02381- 48 28 264

 

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Gute Pflege beginnt mit einem Lächeln.

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Wir sind Mitglied im

 

Zusätzlich zu unseren Leistungen als Pflegedienst bieten wir Ihnen an:

  • Vermittlung von Fußpflege vom Fachpersonal
  • Hilfe nach Krankenhausaufenthalt
  • Hilfe bei Behördengängen
  • Serviceleistungen (wie z.B. Rezepte abholen u. einlösen, einkaufen, Reinigen der Wohnung, uvm.)
  • zusätzliche Betreuungsleistungen nach § 45 b SGB XI
  • Erstellung von Pflegegutachten
  • Unterstützung bei der Erstellung von rechtlich gültigen Patientenver-fügungen und Vorsorgevoll-machten
  • Vermittlung von Essen auf Rädern, Physio-, Ergotherapie und Logopädie
  • u.v.m.

 

 

Sie müssen uns nur anrufen. Den Rest übernehmen wir gern

für Sie!

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